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Damit die vielen Menschen, die aus der Ukraine in die benachbarte Republik Moldau geflüchtet sind, möglichst gut versorgt werden können, haben die Niederösterreicher*innen überwältigend viele Sachspenden gesammelt. Heute, Samstag, haben sich 7 Fahrzeuge auf den Weg gemacht.

Aus den Flüchtlingslagern ist die Bitte gekommen, Hygieneartikel zu schicken. Seife, Zahnpasta und Co sind dort schnell Mangelware geworden. Das Land Niederösterreich hat deshalb auf Initiative von LH Johanna Mikl-Leitner gemeinsam mit den NÖ Jugendorganisationen und dem Niederösterreichischen Zivilschutzverband NÖZSV eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Diese Hilfsinitiative wurde im Besonderen von LR Martin Eichtinger unterstützt und begleitet. Die Niederösterreicher*innen waren aufgerufen, Sackerl nach einer vorgegebenen Packliste zu füllen. Diese sollten gesammelt nach Tulln zum Niederösterreichischen Zivilschutzverband gebracht werden, der den Transport mit ursprünglich 2 Sattelschleppern organisiert. Das Echo auf den Spendenaufruf war überwältigend. Tausende Sackerl, dazu Handtücher, Bettzeug und vieles mehr kamen zusammen. Dazu kamen noch Großspenden von Firmen wie Mineralwasser, Dauerwurst oder andere haltbare Lebensmittel. Statt 2 LKW sind nun am Samstag, 5. März mit Unterstützung der NÖ Industriellenvereinigung 5 Sattelschlepper Richtung Republik Moldau aufgebrochen. Begleitet werden sie von 2 Fahrzeugen des NÖZSV. Ziel ist die Hauptstadt Chisinau. Von dort werden die Hilfsgüter mit Unterstützung der Stiftung Concordia verteilt.

LAbg. Bgm. Christoph Kainz, Präsident des NÖZSV: „Die Hilfsbereitschaft, die hier die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden und die Ehrenamtlichen des NÖZSV gezeigt haben, ist beeindruckend. Die Menge an Spenden, die freiwilligen Arbeitsstunden, die Fahrtkilometer – all das hat die Erwartungen weit übertroffen. Ein großes Danke im Namen der Hilfsbedürftigen an alle - die Jugendorganisationen, die Gemeinden und Städte, die Ehrenamtlichen, die Freiwilligen Feuerwehren und natürlich an alle Spenderinnen und Spender!“

(c) NÖZSV