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Bei einem Informationsabend im Vivea-Hotel berichtete Bürgermeister Roland Zimmer über die Arbeiten des Krisenstabs und Bernard Mahringer vom NÖ Zivilschutzverband über die Auswirkungen und Maßnahmen beim Blackout.

„Um auf Unglücke und Naturereignisse mit verhängnisvollen Charakter vorbereitet zu sein, bedarf es einer umfangreichen Planung“, betonte der Bürgermeister. Seit 2021 wird der Katastrophenschutzplan der Gemeinde überarbeitet und an die aktuellen Herausforderungen angepasst. Dem Krisenstab gehören derzeit 18 Personen an. Die Aufgaben und Zuständigkeiten der einzelnen Mitglieder wurden festgelegt. Bei einer Befragung wurden verschiedenste Daten im Bereich der Vorsorge ermittelt und notwendige Maßnahmen gesetzt.

In der Gemeinde sind derzeit zwei große Stromaggregate vorhanden, die Feuerwehr besitzt ein weiteres. Die Treibstoffbevorratung soll auf einen Jahresbedarf ausgerichtet werden. Schulungen der Mitglieder des Krisenstabs und praktische Übungen mit den erstellten Plänen ermöglichen bei Bedarf rasches und effektives Handeln. Bernard Mahringer erläuterte die Gründe, Ursachen und Auswirkungen eines Blackout. Die Behörden und Institutionen müssen darauf ebenso vorbereitet sein, wie jeder einzelne Bürger.

„Funktionierende Nachbarschaftshilfe ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Bewältigung der Auswirkungen eines längeren und landesweiten Stromausfalls“, meinte der Vortragende. Die Teilnehmer des Informationsabends haben zumindest einiges an Wissen erworben, um sich erfolgreich auf unerwartete Vorfälle vorzubereiten.

 

Foto und Bericht: Dieter Holzer, NÖN

Einige Teilnehmer des Informationsabends in Bad Traunstein v.l. Wolfgang…